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Die Fünfziger Jahre im Überblick

Anfangs der Fünfziger spielte Wacker Innsbruck in der "1. Klasse Innsbruck" wo man 1953 Meister geworden ist. Das Turnier um den Aufstieg in die Landesliga endete mit dem zweiten Platz der Schwarz-Grünen hinter dem SV Wörgl und den damit verbundenen Aufstieg in die Landesliga.

Der Sportklub Wacker gibt Rechenschaft

Weiterlesen: Der Sportklub Wacker gibt RechenschaftSportskameraden unter sich

Vor 55 Jahren erschien dieser Text über die wackere Generalversammlung vom 14. Januar 1953 in der "Neue Tageszeitung". Da unsere Zukunft in der Vergangenheit liegt, möchten wir euch diesen Text nicht vorenthalten. Seid wacker genug und lasst euch auf diese Zeitreise ein!

Arlbergliga 1958/59

Weiterlesen: Arlbergliga 1958/59Die schwarz-grüne Heimstätte - das alte Tivoli Stadion

DIe Online Redaktion möchte die schwarz-grünen Jahre in der Arlbergliga/RLW Revue passieren lassen. In einer  6-teiligen Serie entführt uns Online Redakteur Gerhard Siegl in eine Zeit in der Wacker erstmals "Tiroler Meister" wurde und viele Erfolge einfahren konnte.

Als Aufsteiger in eine neue Liga

Wacker Innsbruck stieg als Meister der Tiroler Landesliga 1957/58 erstmals in die Arlbergliga auf. Die Arlbergliga wurde im Sommer 1950 ins Leben gerufen und wurde aus Vereinen aus Tirol und Vorarlberg gebildet. Die Salzburger Vereine spielten gemeinsam mit den Kärntnern in der, bereits ein Jahr früher gegründeten, Tauernliga. Die Tiroler Vereine hatten einen schweren Stand gegen die Vorarlberger Traditionsklubs SW Bregenz, FC Dornbirn, sowie den Lustenauer Klubs Austria und FC 07.

Die „Stars“ der damaligen Mannschaft hießen Roman Schramseis, der Sohn des berühmten Rapid-Spielers, Leo Tschenett und Fritz Spielmann, weiters u.a. mit dabei: Santifaller, Zankl, Kirchebner, Jäger, Puffer, Meth, Lehr, Arnold, Gretschnig sen….etc.


Der Aufsteiger aus Tirol an der Spitze

Der FC Wacker konnte anfangs durchaus überraschen und übernahm nach der fünften Runde mit einem 2:1-Sieg gegen den Lokalrivalen Polizei SV Innsbruck sogar die Tabellenführung. Dann kamen allerdings die Spiele gegen die favorisierten Vorarlberger Vereine, die allesamt verloren gingen. Schließlich konnte man im Herbst keinen Punkt mehr erringen und musste am drittletzten Tabellenplatz überwintern.

Im Frühjahr konnte man sich aber steigern und mit einem 5:1-Sieg gegen BW Feldkirch arbeitete sich Wacker ins Mittelfeld vor. Die Lustenauer Teams waren aber wieder zu stark und auch diesmal gingen beide Spiele klar verloren (0:3 gegen den FC und 0:6 gegen Austria). Gegen den FC Dornbirn gelang diesmal aber ein 3:0-Sieg und Wacker Innsbruck landete in der ersten Saison in der Arlbergliga auf dem guten 7. Rang. Meister wurde der FC Lustenau vor Austria Lustenau, dem ISK und dem FC Dornbirn. Der zweite Aufsteiger Kennelbach musste gemeinsam mit dem Polizei SV Innsbruck wieder zurück in die jeweilige Landesliga.

Im nächsten Teil erfahrt ihr wie unser Wacker Innsbruck das erste Mal "Tiroler Meister" geworden ist....

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1950 - 51: Der Wacker-Motor kommt nicht auf Touren

Im Sommer 1950 gab es erneut eine Änderung im Meisterschaftsbetrieb. Ganz „oben“ wurde die Arlbergliga, eine gemeinsame Meisterschaft mit Vorarlberg eingeführt. Darunter die Tiroler Landesliga, aber dann gab es nur mehr drei „erste Klassen“, Innsbruck, Oberland und Unterland. Außerdem trat mit dem Polizei SV Innsbruck erstmals eine Tiroler Mannschaft in der neuen Staatsliga B an. Wacker Innsbruck spielte nach wie vor in der 1.Klasse, die diesmal wieder nur mit Vereinen aus dem Umkreis Innsbruck durchgeführt wurde.

Arlbergliga 1959/60

Weiterlesen: Arlbergliga 1959/60Symbolbild - W-Team Archiv

Nachdem in den Regionen Mitte und Ost bereits mit Beginn dieses Spieljahres die Regionalliga eingeführt wurde, war jetzt auch in der Region West an die Bildung einer Regionalliga mit Vereinen aus Tirol, Vorarlberg und Salzburg gedacht.

Mit dem neuen Trainer Turl Brinek startete der FC Wacker Innsbruck ausgezeichnet in die letzte Arlbergmeisterschaft und bezwang u.a. den FC Dornbirn mit 6:2. Im weiteren Verlauf des Herbstdurchganges hatte man jedoch eine längere Durststrecke und Wacker wurde ins Mittelfeld zurückgereicht. Erst mit einem 7:1 gegen RW Rankweil fanden die Innsbrucker ihre Anfangsform wieder und schafften bis zum Ende des Herbstdurchganges den Vormarsch auf den zweiten Tabellenplatz, der Zugleich auch die erstmalige Qualifikation für den ÖFB-Cup bedeutete, der im Frühjahr durchgeführt wurde.

Wacker Innsbruck Tiroler Meister

Der Schlager im Frühjahr in Dornbirn ging 2:3 verloren, gegen Austria Lustenau konnte Wacker ein 1:1 erreichen und im Derby gegen den ISK blieb Wacker mit 4:0 siegreich. Wacker konnte im gesamten Verlauf des Frühjahres den dritten Platz halten und qualifizierte sich damit klar für die neugeschaffene Regionalliga West.
Als bestplatzierte Tiroler Mannschaft holte man sich erstmals in der Vereinsgeschichte den Titel eines "Tiroler Meisters".

Meister der Arlberg-Liga wurde FC Dornbirn vor Austria Lustenau. Weiters für die Westliga qualifiziert die beiden Lustenauer Vereine, Bregenz der ISK und Wattens.

Wacker erstmals im ÖFB-Cup vertreten

In der Vorrunde des Cups erreichten die Schwarz-Grünen durch ein Tor von Spielertrainer Brinek ein 1:1 bei Austria Lustenau, zum Rückspiel in Innsbruck traten die Vorarlberger nicht an, Wacker stieg daher in die erste Hauptrunde auf. Am Tivoli war Admira Wien aber zu stark und man schied mit einem ehrenvollen 0:1 aus.

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